Beste Online Casinos Österreich mit No Deposit Bonus 2026: wo er ausgeschüttet wird und was er tatsächlich kostet
Stand: 23 Oktober 2026 · geprüft gegen die Konzessions- und Spielerschutzregeln des Bundesministeriums für Finanzen.

Ein „No Deposit Bonus“ klingt nach einem Geschenk. In Österreich ist er vor allem eine Frage der Konzession: Wer ihn auszahlt, ob er überhaupt angeboten werden darf, und welche Limits ihn einfassen. Auf dem österreichischen Markt vergibt aktuell nur ein einziger Anbieter legal elektronische Lotterien im Internet, und der gibt selbst keine Einzahlungsfreiprämien in dem Sinn aus, wie internationale Vergleichsportale den Begriff verwenden. Wer mit „No Deposit Bonus“ ein Willkommensgeschenk ohne eigene Einzahlung verbindet, muss in Österreich also umdenken: Entweder greift das gesetzliche Schutzregime der Konzession, oder der Vertrag ist nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig und das eingesetzte Geld kann zurückverlangt werden.
Österreichische Spielerinnen und Spieler kommen mit verschiedenen Anbietern in Kontakt, deren rechtliche Situation im österreichischen Glücksspielrecht unterschiedlich bewertet wird. Die folgende Übersicht erläutert die Stellung von Anbietern wie Win2day.at als einzig konzessionierter Anbieter sowie die Konsequenzen eines Spiels bei nicht konzessionierten Marken wie bet365, Betway, bwin, Lottoland, LeoVegas, Mr Green, bet-at-home oder Tipico, und blickt auf die geplante Reform des Glücksspielgesetzes.
Inhaltsverzeichnis
- Rechtslage in Österreich: Konzession, Monopol, Konsequenzen
- Spielerschutz: Limits, Spielpause, Sperre
- Prämien und Aktionsangebote bei Win2day.at
- Funktionsweise: Konto, Einzahlung, Auszahlung
- Was „No Deposit Bonus“ in Österreich tatsächlich bedeutet
- Rangliste und Bewertungsraster: zehn Anbieter, eine Realität
- Überblick: Was No Deposit Bonus in Österreich kann und was nicht
- Die Anbieter im Detail
- Häufige Fragen zum No Deposit Bonus in Österreich
Rechtslage in Österreich: Konzession, Monopol, Konsequenzen
Österreich reguliert Glücksspiel streng. Das Glücksspielgesetz (GSpG) überträgt das Recht, elektronische Lotterien — und damit Online-Casinospiele im Sinne des Gesetzes — zu veranstalten, als staatliches Monopol. Die einzige aktuell gültige Online-Konzession nach § 12a GSpG hält die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz Rennweg 44, 1038 Wien, eingetragen beim Handelsgericht Wien unter FN 54472 g. Sie betreibt darüber das Angebot Win2day.at; die Konzession läuft bis 30. September 2027. Mehr konzessionierte Online-Casinos gibt es in Österreich derzeit nicht.

Diese Konstruktion hat eine direkte Konsequenz für Spielerinnen und Spieler: Wer in Österreich an Online-Casinospielen teilnehmen will, hat genau eine legale Adresse. Wer bei einem anderen Anbieter spielt — gleich ob mit MGA-Lizenz aus Malta, Gibraltar-Lizenz oder Lizenz der britischen Gambling Commission —, tut dies aus österreichischer Sicht bei einem nicht konzessionierten Anbieter. Das ist nicht verboten im strafrechtlichen Sinn, der Spieler macht sich also nichts strafbar. Aber der Vertrag, den er mit dem Anbieter schließt, ist nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig.
Das OGH-Urteil vom 22. Juni 2021
Der Oberste Gerichtshof hat am 22. Juni 2021 in der Entscheidung 1 Ob 229/20p klargestellt, dass Spielverträge mit einem ausländischen Online-Casino, das in Österreich keine Konzession besitzt, unwirksam sind. In dem zugrundeliegenden Verfahren hatte ein Spieler seinen Einsatz eingeklagt, nachdem das Casino eine Auszahlung verweigert hatte. Das Gericht wies die Klage ab — und gab dem Spieler im Gegenzug eine Million Euro aus verlorenen Einsätzen zurück, weil der Vertrag von Anfang an nichtig war und das Casino das Geld daher nicht behalten durfte. Die Logik gilt seitdem als gefestigte Linie der Höchstrichter.
Im gleichen Sinn entschied der OGH am 25. Juni 2021 in einem Verfahren gegen ElectraWorks, die hinter der Marke bwin steht. Eine burgenländische Spielerin erhielt rund 73.000 Euro an Spielverlusten erstattet, weil bwin in Österreich über keine Konzession verfügte. Diese Entscheidung setzte den Maßstab für die Folgeverfahren.
Mr Green wurde Ende 2021 in Österreich zur Rückzahlung der verlorenen Einsätze verurteilt, weil auch dort die österreichische Konzession fehlte. Das Urteil wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung von Mr Green erfolglos blieb.
Im Verfahren gegen bet-at-home klagte ein Spieler auf Rückzahlung von rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verlusten aus einem seit 2011 laufenden Verfahren. Das Oberlandesgericht Linz entschied zugunsten des Spielers, der OGH verwies die Sache seither mehrfach an die erste Instanz zurück. Das zeigt: Die Linie ist eindeutig, der Weg durch die Instanzen kann lang sein.
Was bedeutet das praktisch? Wer bei einem nicht konzessionierten Anbieter spielt, spielt auf eigenes Risiko in beide Richtungen. Gewinne können ausgezahlt werden, müssen aber nicht. Verluste können Jahre später zurückgefordert werden. Wer auf der sicheren Seite stehen will, hält sich an Win2day.at.
Was die Reform ändern könnte
Der Gesetzesentwurf zur Novelle des Glücksspielgesetzes wurde am 4. August 2026 der Europäischen Kommission zur Notifizierung übermittelt. Danach gilt eine dreimonatige Stillhaltefrist, vor deren Ablauf keine parlamentarische Beschlussfassung erfolgen kann. Der Entwurf sieht eine unabhängige Aufsichtsbehörde und offene Online-Konzessionen mit fünfjähriger Laufzeit ab dem 1. Oktober 2027 vor.
Das ist bisher Entwurf, nicht Gesetz. Solange keine Novelle in Kraft ist, gilt die bestehende Konzession Win2day.at bis 30. September 2027. Spielerinnen und Spieler, die jetzt eine Entscheidung treffen, müssen sich an der heutigen Rechtslage orientieren.
Spielerschutz: Limits, Spielpause, Sperre
Wer bei Win2day.at spielt, spielt unter den strengen Spielerschutzregeln der Konzession. Diese Regeln sind kein Bonus für den Anbieter, sondern Schutz für die Spielerin. Wer sie ignoriert, spielt am Ende teurer als gedacht.
Einzahlungslimits: altersabhängig und individuell
Spielteilnehmer bis zum vollendeten 26. Lebensjahr können maximal 250 Euro pro Woche einzahlen. Das Limit wird jeden Freitag um 0:00 Uhr zurückgesetzt. Für Spieler ab 26 Jahren liegt das Standardlimit zwischen 1 Euro und 1.680 Euro pro Kalendermonat.
Ein Limit über 1.680 Euro monatlich setzt voraus, dass der Kontoinhaber mindestens 26 Jahre alt ist, keine aktive Einschränkung besteht, in den vorangegangenen zwölf Monaten keine Einschränkung vorlag und das Konto verifiziert ist. Wer diese Hürden nicht erfüllt, kann das hohe Limit nicht aktivieren. Das verhindert, dass jemand im Affekt sein ganzes Monatsgehalt auf ein Spielerkonto überweist.
Eine Reduktion des Limits wirkt sofort. Eine Erhöhung erfordert eine Wartezeit von mindestens 24 Stunden, weitere Erhöhungen frühestens nach sieben Tagen. Die Bremse ist eingebaut: Wer das Limit am Dienstag hochsetzt, kann es am Mittwoch nicht erneut hochsetzen. Das ist Absicht.
Spieldauerlimit: täglich, in Stunden
Bei Win2day.at ist ein tägliches Spieldauer-Limit Pflicht und kann im Stundentakt individuell festgelegt werden. Eine Erhöhung erfordert eine Wartezeit von 72 Stunden. Wer das Limit senkt, hat sofort weniger Spielzeit zur Verfügung.
Spielpause und Sperre
Eine Spielsperre auf Win2day.at kann für das gesamte Konto oder für einzelne Spielbereiche gesetzt werden. Sie wirkt sofort, ist nicht rückgängig zu machen und endet automatisch nach Ablauf der gewählten Frist. Das unterscheidet die win2day-Sperre von einer Pause, die vorzeitig beendet werden kann. Wer sich sperrt, bleibt gesperrt.
MENTOR und Playsponsible
Das Tool MENTOR auf Win2day.at zeigt Kontoinhabern Informationen zu finanziellem und zeitlichem Spielverlauf, ermöglicht eine Selbsteinschätzung im Vergleich zu anderen Nutzern und gibt Tipps. Es setzt keine Einschränkungen durch, sondern macht sichtbar, was das eigene Konto zeigt. Wer sich selbst nicht einschätzt, bekommt hier einen Spiegel.
Die Playsponsible-Initiative auf Win2day.at bietet Informationen und begleitende Hilfe bei problematischem Spielverhalten an.
Externe Hilfe: Spielsuchthilfe
Die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe ist unter (01) 544 13 57 von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr erreichbar; persönliche Termine sind von Montag bis Samstag zwischen 8.00 und 20.00 Uhr möglich. Wer merkt, dass das Spiel außer Kontrolle gerät, sollte dort anrufen, bevor das nächste Limit greift.
Identitätsprüfung: Pflicht, nicht Kür
Die Registrierung bei Win2day.at ist erst ab einem Mindestalter von 18 Jahren möglich. Vor der ersten Auszahlung muss die Identität eines Kontoinhabers positiv bestätigt sein. Zur Online-Identitätsprüfung stehen ID Austria, Online-Banking, Foto-Ident mit Chip und Video-Ident zur Verfügung. Alternativ kann die Identität auch offline an WINWIN-Standorten, in Kundencentern oder per Ident.Brief bestätigt werden.
Eine Identitätsprüfung ist zwingend vor der ersten Auszahlung, bei einer Limiterhöhung über 1.680 Euro monatlich sowie bei kumulierten Einzahlungen über 400 Euro ab 26 Jahren beziehungsweise über 250 Euro unter 26 Jahren vorgesehen. Wer unter 26 ist, wird also schon ab 250 Euro Gesamteinzahlung zur Identitätsprüfung aufgefordert. Anonymes Spielen ist in Österreich nicht möglich und nicht erlaubt.
Prämien und Aktionsangebote bei Win2day.at
Win2day.at folgt dem Schutzregime der Konzession, nicht dem aggressiven Werberegime internationaler Vergleichsportale. Wer dort eine „Prämie“ sucht, sucht eher ein strukturiertes Angebot als einen Willkommensbonus. Es gibt auf Win2day.at keine No-Deposit-Boni in dem Sinn, dass ohne Einzahlung ein Bonusbetrag gutgeschrieben wird — die Aktionen sind an Spielteilnahme, Treue oder konkrete Spielformen gebunden, nicht an die bloße Registrierung.
Einzahlungsfrei ist nicht geschenkt
Ein „No Deposit Bonus“ setzt voraus, dass der Spieler Geld bekommt, ohne eigenes Geld riskiert zu haben. Auf Win2day.at sind Aktionsangebote typischerweise an eine Spielteilnahme oder eine Einzahlung gekoppelt, selbst wenn der Bonusbetrag selbst nicht aus eigener Tasche stammt. Wer mit der Erwartung eines klassischen No-Deposit-Bonus aus internationalen Casinos kommt, muss die Erwartung anpassen.
Werberegeln nach § 56 GSpG
§ 56 GSpG verpflichtet Konzessionsinhaber zu einem verantwortungsvollen Maßstab in der Werbung. Werbung für nicht konzessioniertes Glücksspiel ist verboten. Es gibt keinen gesetzlichen Höchstbetrag für Boni, aber die Aufsicht durch das Bundesministerium für Finanzen achtet darauf, dass die Werbung nicht in eine Anreizstruktur kippt, die den Spielerschutz unterläuft.
Treue und Aktionen
Win2day.at bietet im Rahmen seines Treueprogramms Aktionen, die an Spielteilnahme und Spielfrequenz gebunden sind. Diese sind nicht so kommuniziert, dass sie als No-Deposit-Bonus verstanden werden können — die Bedingungen stehen in den Aktionsbedingungen und sind in der Regel an eine vorherige Einzahlung oder an eine bestimmte Spielzeit gebunden.
Funktionsweise: Konto, Einzahlung, Auszahlung
Wer bei Win2day.at spielen will, durchläuft einen festen Ablauf. Registrierung, Identitätsprüfung, Limitsetzung, erste Einzahlung, Spiel, Auszahlung. Wer die Reihenfolge nicht einhält, wird vom System ausgebremst.

Registrierung
Die Registrierung erfordert ein Konto mit persönlichen Daten. Anonym ist nicht möglich. Die Daten werden für die spätere Identitätsprüfung gebraucht.
Einzahlungsmethoden
Win2day.at akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, MasterCard, Diners Club), EPS-Überweisung, Paysafecard, Google Pay, Apple Pay, PayPal und EuroBon. Kryptowährungen sind nicht im Angebot. Einzahlungstransaktionen werden in die Status „Durchgeführt“, „In Bearbeitung“ oder „Abgelehnt“ eingeteilt. Wer eine Einzahlung in „In Bearbeitung“ sieht, wartet, bis sie durchgeführt oder abgelehnt wird.
Auszahlungsweg
Auszahlungen auf Win2day.at erfolgen ausschließlich auf das hinterlegte Auszahlungskonto mit einer IBAN aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Wer auf ein Konto außerhalb des EWR auszahlen will, kann das nicht. Win2day.at weist Auszahlungen im Regelfall innerhalb eines Werktages an; danach dauert die Weiterleitung durch die Bank meist ein bis zwei weitere Werktage, sodass das Geld in der Regel nach zwei bis drei Werktagen am Bankkonto ist. Win2day.at kennt keine Auszahlungslimits; das gesamte Guthaben kann jederzeit ausgezahlt werden. Ein- und Auszahlungen sind gebührenfrei.
Identitätsprüfung als Bremse
Die Identitätsprüfung ist nicht optional, sondern Pflicht und zugleich Bremse. Vor der ersten Auszahlung muss sie abgeschlossen sein. Wer also unter 26 ist und mehr als 250 Euro einbezahlt, muss sich identifizieren, bevor weiteres Geld fließt. Wer ab 26 ist und mehr als 400 Euro einbezahlt, ebenfalls. Diese Schwellen sind nicht hoch — sie liegen unter dem, was viele Spieler in einem Monat einzahlen.
Was „No Deposit Bonus“ in Österreich tatsächlich bedeutet
Der Begriff „No Deposit Bonus“ kommt aus dem internationalen Casino-Marketing und bezeichnet einen Bonus, der ohne eigene Einzahlung gutgeschrieben wird. In Österreich kollidiert dieser Begriff mit dem Werberecht nach § 56 GSpG, das einen verantwortungsvollen Maßstab verlangt. Konsequenz: Ein klassischer No-Deposit-Bonus ist auf Win2day.at nicht das Produkt, das internationale Vergleichsportale damit verbinden.
Kein No-Deposit-Bonus im internationalen Sinn
Wer in Österreich nach einem „No Deposit Bonus“ sucht, sucht ein Produkt, das die österreichische Konzession so nicht vorsieht. Win2day.at vergibt keine Boni, die ohne Einzahlung und ohne Spielteilnahme einfach gutgeschrieben werden. Die Aktionsangebote sind an Spielteilnahme gekoppelt.
Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern sind nichtig
Wer trotzdem bei einem nicht konzessionierten Anbieter spielt, weil dort „No Deposit Bonus“ lockt, geht ein zusätzliches Risiko ein. Der Vertrag ist nichtig. Im Erfolgsfall kann der Anbieter ausgezahlte Gewinne zurückverlangen. Im Misserfolgsfall kann der Spieler verlorene Einsätze zurückfordern. Beide Seiten stehen mit leeren Händen da, nur die Anwaltskosten bleiben.
Wettanbieter sind keine Casinos
Tipp3 wird von der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. betrieben, Sitz Rennweg 44, 1038 Wien, eingetragen beim Handelsgericht Wien unter FN 196645i. Tipp3 ist Sportwette, keine Online-Casino-Plattform. Die Konzession für Sportwetten liegt nach dem niederösterreichischen Wettgesetz bei den Ländern, nicht beim Bundesgesetz. Wer bei Tipp3 spielt, spielt auf Wetten, nicht auf Casinospiele. Online-Casinospiele der Österreichischen-Lotterien-Gruppe laufen ausschließlich über Win2day.at.
Rangliste und Bewertungsraster: zehn Anbieter, eine Realität
Die folgende Übersicht stellt zehn Anbieter vor, mit denen österreichische Spielerinnen und Spieler in der Praxis in Kontakt kommen, und erläutert ihre rechtliche Situation in Österreich. Die Reihenfolge ist keine Empfehlung. Sie spiegelt die Marktpräsenz und die dokumentierten Gerichtsverfahren. Karten ohne österreichische Konzession erscheinen, weil Spieler sie sehen — nicht, weil sie hier eine Bewertung als Casino-Anbieter erhalten.
| Anbieter | Konzession in Österreich | Verfahren in Österreich | Angebot für „No Deposit Bonus“ |
|---|---|---|---|
| win2day | Ja, § 12a GSpG, läuft bis 30.09.2027 | — | an Spielteilnahme gekoppelt, nicht klassisch einzahlungsfrei |
| bet365 | Nein | nicht dokumentiert | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
| Betway | Nein | nicht dokumentiert | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
| bwin | Nein | OGH 25.06.2021, 73.000 € zurück | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
| Tipp3 | Sportwette nach Landesrecht | — | kein Online-Casino, daher nicht einschlägig |
| Lottoland | Nein | nicht dokumentiert | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
| LeoVegas | Nein | nicht dokumentiert | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
| Mr Green | Nein | Urteil Ende 2021, rechtskräftig 13.04.2022 | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
| bet-at-home | Nein | OLG Linz für Spieler, OGH verwies zurück | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
| Tipico | Nein | nicht dokumentiert | nicht konzessioniert, Verträge nach OGH-Linie nichtig |
Die Tabelle zeigt deutlich: Eine österreichische Konzession für Online-Casinospiele hat nur Win2day.at. Wer bei einem der anderen Anbieter spielt, spielt ohne den Schutzrahmen der Konzession. Das gilt auch für international bekannte Marken mit Lizenzen in Gibraltar, Malta oder Großbritannien. Diese Lizenzen sind in den jeweiligen Heimatmärkten gültig, nicht in Österreich.
Was die Tabelle nicht zeigt
Die Tabelle zeigt Konzession und Gerichtsverfahren. Sie zeigt nicht, wie gut das Spielangebot, die Auszahlungsgeschwindigkeit oder der Kundenservice bei den einzelnen Anbietern sind. Wer solche Vergleiche sucht, liest eine andere Seite. Hier zählt nur, was im österreichischen Recht gilt.
Konsequenzen für die Praxis
Wer bei einem nicht konzessionierten Anbieter spielt, kann damit rechnen, dass die österreichische Justiz im Streitfall zugunsten des Spielers entscheidet. Das ist die Konsequenz aus den OGH-Entscheidungen von 2021. Wer als Spieler den Verlust zurückfordert, hat gute Karten — aber der Weg durch die Instanzen kann Jahre dauern, wie das Beispiel bet-at-home zeigt.
Überblick: Was No Deposit Bonus in Österreich kann und was nicht
Wer nach einem No Deposit Bonus in Österreich sucht, muss die Erwartung an die Realität anpassen. Die Realität ist: Eine österreichische Konzession gibt es nur einmal, ein No Deposit Bonus im internationalen Sinn gibt es dort nicht, und alle anderen Anbieter bewegen sich außerhalb des Konzessionsregimes. Das ist die Kernerkenntnis dieser Seite.
Wer in Österreich legal spielen will, spielt bei Win2day.at
Wer in Österreich Online-Casinospiele spielen will und dabei den Schutz der Konzession will, hat genau eine Adresse: Win2day.at. Die Konzession läuft bis 30. September 2027, das Schutzregime gilt bis dahin. Wer danach spielen will, wartet auf die Novelle oder spielt bei einem Anbieter, dessen Konzession unter dem neuen Gesetz vergeben wird.
Wer ein No-Deposit-Bonus-Angebot sucht, sucht international
Wer wirklich einen No-Deposit-Bonus im internationalen Sinn sucht, muss das in einem anderen Rechtsrahmen tun. Das ist in Österreich legal möglich, soweit der Anbieter im jeweiligen Zielland konzessioniert ist. Aus österreichischer Sicht ist ein solcher Vertrag aber nichtig. Das heißt: Der Spieler kann seine Verluste zurückfordern, der Anbieter kann aber auch ausgezahlte Gewinne zurückfordern. Die Sicherheit, die eine Konzession bietet, gibt es dort nicht.
Wer hohe Limits will, muss die Voraussetzungen erfüllen
Ein Limit über 1.680 Euro monatlich ist bei Win2day.at nur möglich, wenn der Spieler mindestens 26 Jahre alt ist, keine aktive Einschränkung besteht, in den vorangegangenen zwölf Monaten keine Einschränkung vorlag und das Konto verifiziert ist. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann das Limit nicht setzen. Das ist kein Bonus, das ist Schutz.
Wer das Limit senken will, kann sofort
Wer das Limit senken will, hat sofort weniger Spielraum. Das ist der einfachste Schutzmechanismus: Wer am Montag merkt, dass er zu viel gespielt hat, kann das Limit am Dienstag senken und es wirkt sofort. Die Bremse für die Erhöhung ist die zweite Seite — wer das Limit hochsetzen will, wartet.
Die Berechnung der Reichweite
Für Spielerinnen und Spieler unter 26 liegt das Wochenlimit bei 250 Euro. Das ist, bei einem durchschnittlichen Verlust von etwa 4 % pro Einsatz, ein monatlicher Verlustrahmen von etwa 430 Euro über vier Wochen, vorausgesetzt das Limit wird tatsächlich ausgeschöpft. In der Praxis spielt kaum jemand konstant bis zum Limit; wer 250 Euro pro Woche verspielt, hat den Schutzmechanismus bereits ausgereizt.
Für Spielerinnen und Spieler ab 26 ohne weitere Voraussetzungen liegt das Standardlimit zwischen 1 Euro und 1.680 Euro pro Kalendermonat. Das sind grob 420 Euro pro Woche, vorausgesetzt das Limit wird tatsächlich ausgeschöpft. Bei einem angenommenen Verlust von etwa 4 % pro Einsatz entspricht das einem erwarteten Verlust von rund 67 Euro pro Woche — wenn das Limit ausgereizt wird. In der Realität verlieren die meisten Spieler weniger.
Die Spanne, die das Konzessionsregime damit setzt, reicht von einem Bruchteil des wöchentlichen Einkommens bis zu einem substanziellen Betrag. Wer das hohe Limit will, muss nachweisen, dass er die Voraussetzungen erfüllt — das ist die Schwelle, an der sich der Schutzrahmen öffnet.
Wer sich selbst schützen will, nutzt die Werkzeuge
MENTOR zeigt den Spielverlauf und ermöglicht die Selbsteinschätzung. Die Spielsperre wirkt sofort und ist nicht rückgängig zu machen. Die Spielpause lässt sich individuell setzen. Das sind die Werkzeuge, die Win2day.at bietet. Wer sie nicht nutzt, lässt den Schutz ungenutzt.
Wer nicht weiter weiß, ruft an
Die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe ist unter (01) 544 13 57 erreichbar. Wer dort anruft, gibt nicht zu, ein Problem zu haben — er nutzt ein Angebot, das die Konzession vorsieht.
Die Anbieter im Detail
Im Folgenden werden die zehn Anbieter einzeln dargestellt. Für Win2day.at geschieht das auf Grundlage der eigenen Regeln. Für die anderen Anbieter gilt: Sie sind hier, weil österreichische Spielerinnen und Spieler ihnen begegnen, und sie sind beschrieben nach ihrer Stellung im österreichischen Recht und nach dokumentierten Verfahren. Es handelt sich nicht um eine Empfehlung.
Win2day.at
Win2day.at ist die einzige in Österreich konzessionierte Plattform für Online-Casinospiele. Betreiberin ist die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H., Rennweg 44, 1038 Wien, FN 54472 g. Die Konzession nach § 12a GSpG läuft bis 30. September 2027.
Win2day.at verlangt eine Identitätsprüfung vor der ersten Auszahlung sowie bei Überschreiten bestimmter Einzahlungsschwellen. Die Zahlungsmethoden umfassen Kreditkarten, EPS, Paysafecard, Google Pay, Apple Pay, PayPal und EuroBon. Auszahlungen erfolgen auf ein Konto mit IBAN im EWR, in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen. Auszahlungslimits existieren nicht, Ein- und Auszahlungen sind gebührenfrei.
Die Spielerschutzregeln sind die strengsten am Markt: wöchentliches Einzahlungslimit von 250 Euro unter 26, monatliches Standardlimit zwischen 1 und 1.680 Euro ab 26, mit höherem Limit nur unter klaren Voraussetzungen. Tägliches Spieldauerlimit ist Pflicht. Spielsperre wirkt sofort und ist nicht rückgängig zu machen.
Verdikt: Wer in Österreich legal Online-Casino spielen will, hat keine Alternative. Die Limits sind eng, die Werkzeuge verbindlich, die Konzession befristet. Wer mit dieser Enge nicht spielen kann, hat im österreichischen Markt keine konzessionierte zweite Option.
bet365
Bet365 wird von Hillside (Gibraltar) Ltd betrieben, Unit 1.1, First Floor, Waterport Place, 2 Europort Avenue, Gibraltar. Das Unternehmen hält Remote-Glücksspiellizenzen RGL Nr. 76, 78, 129 und 130, die unter anderem bet365 Casino und bet365 Sports abdecken. In Österreich fehlt die Konzession nach dem GSpG.
Da in Österreich keine Konzession nach dem GSpG vorliegt, ist das Angebot für Online-Casinospiele an österreichische Wohnsitzinhaber nicht autorisiert. Es gelten die OGH-Entscheidungen zur Vertragsnichtigkeit. In Österreich ist kein gerichtliches Verfahren gegen bet365 dokumentiert.
Verdikt: International bekannt, in Österreich nicht konzessioniert. Wer dort spielt, tut dies ohne den Schutz des GSpG. Im Streitfall gilt die OGH-Linie zur Vertragsnichtigkeit.
Betway
Betway Limited hat seinen Sitz in 9 Empire Stadium Street, Gzira, GZR 1300, Malta, und hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39372 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Casino sowie General Betting Standard (Real und Virtual Event). In Österreich fehlt die Konzession nach dem GSpG.
Da keine österreichische Konzession vorliegt, ist das Angebot für Online-Casinospiele an österreichische Wohnsitzinhaber nicht autorisiert. Nach der OGH-Rechtsprechung sind solche Verträge nichtig. Gerichtsverfahren gegen diesen Anbieter sind nicht dokumentiert.
Verdikt: Britische Lizenz ja, österreichische nein. Wer in Österreich spielt, ist auf die OGH-Linie angewiesen, falls es zum Streit kommt.
bwin
Bwin wird von ElectraWorks betrieben, Sitz Gibraltar. Am 25. Juni 2021 entschied der Oberste Gerichtshof, dass Spielverträge mit unlizenzierten Online-Glücksspielanbietern nichtig sind; eine Frau aus dem Burgenland erhielt daraufhin von ElectraWorks rund 73.000 Euro Spielverluste zurück.
Verdikt: Eines der dokumentierten OGH-Verfahren. Die Marke ist bekannt, die Konzession in Österreich fehlt. Wer dort spielt, hat im Streitfall die Rechtsprechung auf seiner Seite — der Weg durch die Instanzen ist trotzdem Aufwand.
Tipp3
Tipp3 wird von der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. betrieben, Sitz Rennweg 44, 1038 Wien, eingetragen beim Handelsgericht Wien unter FN 196645i. Tipp3 ist eine Sportwettmarke, kein Online-Casino. Die Konzession für Sportwetten liegt nach dem niederösterreichischen Wettgesetz bei den Ländern. Online-Casinospiele der Österreichischen-Lotterien-Gruppe laufen ausschließlich über Win2day.at.
Verdikt: Tipp3 ist kein Online-Casino und gehört nicht in eine solche Liste, soweit es um Online-Casinospiele geht. Wer dort spielt, spielt auf Sportwetten — nicht auf Slots oder Roulette.
Lottoland
Lottoland wird von EU Lotto Ltd betrieben, Sitz Office Suite A, Ocean Village Promenade, Gibraltar. Das Unternehmen hält die Lizenzen Betting RGL Nr. 066 und Gaming RGL Nr. 085, die auch die Marken Lottohelden und Sorte Online abdecken. In Österreich fehlt die Konzession nach dem GSpG.
Das Angebot ist an österreichische Spieler nicht autorisiert; nach der Rechtsprechung des OGH sind Verträge mit unlizenzierten Betreibern nichtig. Es sind keine spezifischen österreichischen Urteile zu diesem Anbieter öffentlich bekannt.
Verdikt: Gibraltar-Lizenz ja, österreichische Konzession nein. Wer in Österreich spielt, bewegt sich außerhalb des Konzessionsregimes.
LeoVegas
LeoVegas Gaming PLC hat seinen Sitz in Level 7, Plaza Commercial Center, Bisazza Street, Sliema, SLM 1640, Malta, und hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39198 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Bingo, Casino und General Betting Standard (Real und Virtual Event). In Österreich fehlt die Konzession nach dem GSpG.
Das Online-Casino-Angebot ist für österreichische Wohnsitzinhaber nicht autorisiert. Aufgrund der OGH-Rechtsprechung zur Vertragsnichtigkeit können Spieler Verluste zurückfordern. Bisher liegen dazu keine österreichischen Urteile vor.
Verdikt: Malta-Sitz, britische Lizenz, keine österreichische Konzession. Wer dort spielt, ist im Streitfall auf die OGH-Linie angewiesen.
Mr Green
Mr Green wurde Ende 2021 in Österreich dazu verurteilt, einem in Österreich wohnhaften Spieler die verlorenen Einsätze zurückzuzahlen, da Mr Green über keine österreichische Glücksspielkonzession verfügte. Die Verurteilung wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung von Mr Green erfolglos blieb.
Verdikt: Dokumentiertes österreichisches Verfahren. Wer dort spielt, hat im Streitfall eine direkte Vorlage. Die Konzession in Österreich fehlt.
bet-at-home
Im Verfahren gegen bet-at-home klagte ein Spieler auf Rückzahlung von rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verlusten aus einem seit 2011 laufenden Verfahren. Das Oberlandesgericht Linz entschied zugunsten des Spielers. Danach verwies der Oberste Gerichtshof die Sache mehrfach an die erste Instanz zurück. Das Verfahren zieht sich.
Verdikt: Auch hier fehlt die österreichische Konzession. Die Linie ist eindeutig, der Weg durch die Instanzen lang. Wer heute spielt, geht das Risiko eines mehrjährigen Verfahrens ein.
Tipico
Tipico Group Ltd. ist eine Gesellschaft maltesischen Rechts mit Sitz Tipico Tower, Vjal Portomaso, STJ 4011, St. Julian’s, Malta, eingetragen bei der Malta Business Registry unter der Nummer C75334. In Österreich fehlt die Konzession nach dem GSpG.
Aus österreichischer Sicht ist das Angebot für Online-Casinospiele an österreichische Wohnsitzinhaber nicht autorisiert. Verträge unterliegen der OGH-Rechtsprechung zur Nichtigkeit. Ein spezifisches österreichisches Gerichtsverfahren ist nicht dokumentiert.
Verdikt: Maltesische Gesellschaft, österreichische Konzession fehlt. Wer dort spielt, spielt ohne den Schutz des GSpG.
Häufige Fragen zum No Deposit Bonus in Österreich
Ist „No Deposit Bonus“ in Österreich legal?
Der Begriff stammt aus dem internationalen Casino-Marketing. In Österreich gilt das Glücksspielgesetz, das Online-Casinospiele als elektronische Lotterien dem Monopol unterstellt. Wer in Österreich legal spielen will, spielt bei Win2day.at. Ein No-Deposit-Bonus im internationalen Sinn — Bonus ohne Einzahlung und ohne Spielteilnahme — ist dort nicht das Produkt. Bei nicht konzessionierten Anbietern ist das Angebot an österreichische Spieler nicht autorisiert, und Verträge sind nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig.
Welcher Anbieter hat in Österreich eine Konzession für Online-Glücksspiel?
Die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien hält die Online-Konzession nach § 12a GSpG und betreibt darüber Win2day.at. Die Konzession läuft bis 30. September 2027. Weitere Konzessionen für Online-Casinospiele sind in Österreich derzeit nicht vergeben.
Kann man Verluste bei einem Online-Casino ohne österreichische Konzession zurückfordern?
Ja, nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs sind solche Verträge nichtig. Der OGH hat am 22. Juni 2021 einem Kläger eine Million Euro zurückerstattet, am 25. Juni 2021 einer burgenländischen Spielerin rund 73.000 Euro. Mr Green wurde Ende 2021 verurteilt, die Berufung blieb am 13. April 2022 erfolglos. Der Weg durch die Instanzen kann Jahre dauern, das zeigen die Verfahren gegen bet-at-home.
Welche Limits gelten bei win2day?
Spieler bis 26 Jahre können maximal 250 Euro pro Woche einzahlen, das Limit wird freitags um 0:00 Uhr zurückgesetzt. Spieler ab 26 Jahre haben ein Standardlimit zwischen 1 und 1.680 Euro pro Kalendermonat. Ein höheres Limit erfordert ein Mindestalter von 26 Jahren, keine aktive oder in den letzten zwölf Monaten liegende Einschränkung sowie ein verifiziertes Konto. Eine Reduktion wirkt sofort, eine Erhöhung erfordert 24 Stunden, weitere Erhöhungen frühestens nach sieben Tagen. Das tägliche Spieldauer-Limit ist Pflicht.
Muss man Casino-Gewinne in Österreich versteuern?
Gewinne aus Glücksspiel privater Spielerinnen und Spieler unterliegen in Österreich grundsätzlich nicht der Einkommensteuer. Wer professionell spielt, kann als gewerbliche Einkünfte veranlagt werden. Die Glücksspielabgabe ist eine Abgabe der Betreiber, keine Spielersteuer. Im Zweifel sollte eine Steuerberatung konsultiert werden.
Was ändert die geplante Reform des Glücksspielgesetzes?
Der Gesetzesentwurf wurde am 4. August 2026 der Europäischen Kommission zur Notifizierung übermittelt. Es folgt eine dreimonatige Stillhaltefrist, vor deren Ablauf keine Beschlussfassung erfolgen kann. Der Entwurf sieht eine unabhängige Aufsichtsbehörde und offene Online-Konzessionen mit fünfjähriger Laufzeit ab dem 1. Oktober 2027 vor. Bis dahin gilt die bestehende Konzession Win2day.at.
Den vollständigen Überblick gibt unser Ratgeber zur 10 Euro Mindesteinzahlung.
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